Riesenandrang der Aussteller bei der Popkomm 2010Erstellt am 8.7.2010 [admin]
Laut einer Mitteilung der Veranstalter ist die Popkomm bereits zwei Monate vor ihrem Beginn ‚so gut wie ausgebucht‘. Nach der Absage 2009 findet die Neuauflage der Musikmesse in diesem Jahr auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Flughafens Berlin-Tempelhof statt. ‚Der Flugsteig A2, in dem die Musikexportbüros Ihre Lounges haben, ist vollständig belegt‘, sagt der Geschäftsführer der Popkomm, Dr. Ralf Kleinherz. ‚Im Flugsteig A1, wo unter anderem der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV), verschiedenste Einzelunternehmen sowie Universal Music und die GEMA platziert sind, haben wir noch wenige Quadratmeter zur Verfügung. Wegen der großen Nachfrage versuchen wir zusätzliche Flächen zu schaffen‘, versichert Kleinherz.
Der Director of Popkomm, Daniel Barkowski, meint zusätzlich: ‚Das Interesse an der Popkomm ist enorm. Wir erleben einen großen Zuspruch von Unternehmen, die sich international vernetzen und internationale Geschäftsbeziehungen anbahnen wollen.‘ Der Start der dreitätigen Fachmesse ist am 8. September. 2010 kehrt die Popkomm, die bis dahin immer in Köln abgehalten wurde, als Teil der Berlin Music Week zurück auf die Bildfläche.
Viele Aussteller, die ihre Teilnahme bereits fixiert haben, bestätigen die große Bedeutung der Veranstaltung für die Musikbranche: ‚Wir freuen uns, bei der Popkomm wieder dabei zu sein und begrüßen es, dass sie weiterhin den Indie-Sektor unterstützt. Ich hoffe, dass die diesjährige Veranstaltung ein großer Erfolg wird‘, erklärt Helen Smith, Vorsitzende der Independent Music Companies (IMPALA).
Der Geschäftsführer des DMV, Dr. Heinz Stroh sagt: ‚Der Deutsche Musikverleger-Verband wird - wie bei den Veranstaltungen der Vorjahre - für seine Mitgliedsverlage die Möglichkeit bieten, sich auf einem Gemeinschaftsstand an der Popkomm 2010 zu beteiligen. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr abgesagt wurde, sind die Erwartungen an das neue Gesamtkonzept groß. Jedenfalls werden die Musikverlage auch 2010 in Berlin wieder die Gelegenheit nutzen, gemeinsam mit ihren Partnern und Kollegen nicht nur die Branchenprobleme, sondern vor allem die möglichen Lösungsansätze zu diskutieren.‘
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