Microsoft muss erneut tief in die Tasche greifen

Written by Bettina Samson. Posted in Alle, CSM Tech News

Bereits vor fünf Jahren wurde von der Europäischen Union eine Rekordstrafe von Microsoft gefordert, da der multinationale Software- und Hardware-Hersteller seinen ‚Internet Explorer’ mit dem ‚Windows’-Betriebssystem verknüpft hatte und damit einen ‚fairen Wettbewerb auf dem Browsermarkt verhindert hatte’. Erst vergangenen Sommer wurde das Urteil durch den Europäischen Gerichtshof rechtskräftig und es wurde eine Strafe von über 860 Millionen Euro über Microsoft verhängt.

Nur wenige Monate später wiederholt sich nun alles wieder, denn die freie Browser-Wahl, die von Microsoft nun zugesichert wurde, stand den ‚Windows 7’-Käufern nur begrenzt zur Verfügung. Somit wird der Konzern erneut zur Kasse gebeten und muss nun eine Strafe von rund 561 Millionen Euro bezahlen. ‚Die Nichteinhaltung ist ein schwerwiegender Verstoß, der mit entsprechenden Sanktionen belegt werden muss’, so Joaquin Almunia, EU-Wettbewerbskommissar. Microsoft selbst schiebt alles auf einen technischen Fehler, den man gleich nach bekanntwerden behoben hätte.

Bild: © Bilderbox

Tags:

Kommentieren