Classical:NEXT geht in die zweite Runde

Written by Bettina Samson. Posted in Alle, CSM Branchen News

Nach dem im vergangenen Jahr zum allersten Mal die Klassikmesse Classical:Next in München erfolgreich stattgefunden hat, freut sich in diesem Jahr Wien die Veranstaltung ausrichten zu dürfen. Vom 29. Mai bis 01. Juni öffnet die Messe im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) rund 300 Teilnehmern aus über 35 Ländern ihre Pforten.

Das neuartige Messe-Konzept hat sich vollends gelohnt: rund 70 Firmen nutzten die neu geschaffene Plattform um sich vorstellen zu können. ‚Classical:Next ist die Antwort auf einen seit langem bestehenden Bedarf’, so Dr. Rainer Kahleyss, Mitbegründer der CLASS – Association of Classical Independents. Aber auch Jennifer Dautermann, Direktorin der Classical:Next zeigte sich erfreut: ‚Nach vier Tagen der Diskussionen und des Netzwerkens mit hunderten von Fachbesuchern in entspannter und doch konzentrierter Atmosphäre habe ich den Eindruck, das Classical:Next 2012 ein sehr guter Anfang war. Wir haben ein erfolgreiches Treffen für die internationale Klassikbranche auf den Weg gebracht und einen gemeinsamen Schritt in die Zukunft getan’. Auch für das heurige Jahr ist man positiv gestimmt, vor allem da ein regelrechter Boom auf die Messe stattgefunden hat.

Das Programm zur klassischen Musik umfasst gut 20 Stunden und wird am 29. Mai mit dem südafrikanisch-britischen Geiger Daniel Hope feierlich eröffnet werden. Wir haben Sprecher und Aufführungen kuratiert, die mit festem Blick nach vorne schauen’, sagte Beth Morrison, US-Opernproduzentin und Jurymitglied.

Einer der Programmpunkte wird die Rolle der Konzert- und Opernhäuser in der Zukunft behandeln. Zu diesem Thema wird der Performing-Arts-Experte David Staples aus Großbritannien sprechen. Auch John Kieser von der San Francisco Symphony, Christian Scheib vom Radio-Symphonieorchester und Gerad Mertens von der Deutschen Orchesterleitung werden diese Thematik aufgreifen. ‚Die jüngere Generation ist voller Neugier und Offenheit. Die Bedingungen für Identität und Legitimität klassischer Musik haben sich verändert und verändern sich weiter’, so Uffe Savery, Geschäftsführer Copenhagen Phil.

Außerdem werden auch die neuen Märkte im asiatischen Raum behandelt. Jooho Kim, Geschäftsführer des Lotte Concert Hall Projekts wird dazu eine Studie über das klassische Publikum in Korea präsentieren und Gianluca Zafon und Guo Shan werden einen Blick auf die Veranstaltungsszene in China werfen.

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Bild: © Sebastian Schels

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