Apples iCloud erst 2012 in Europa

Written by Bettina Samson. Posted in Alle, CSM Tech News

Wie nun ein Sprecher der britischen Verwertungsgesellschaft PRS gegenüber dem ‚Daily Telegraph’ wissen ließ, soll der Speicherdienst iCloud von Apple erst im Jahr 2012 Europa erreichen. Grund dafür sei die Frage über die Rechte- und Lizenzverwertung, über die bereits die ersten Gespräche begonnen haben, man sich allerdings noch im Anfangstadium befindet und sich daher erst frühestens 2012 iCloud Richtung Europa bewegen wird. Erfahrungsgemäß bedeutet das, dass der Startschuss zuerst in Großbritannien fallen wird ehe ganz Europa iTunes in den Wolken sehen wird. Laut dem Telegraph sollen die restlichen Apple-Anwendungen in iCloud aber nicht davon betroffen sein.

In den USA ist der Start bereits für September geplant, ab da sollen alle US-User für eine jährliche Gebühr von 24,99 Dollar auf ihre gesamte iTunes-Bibliothek via iCloud zugreifen können. Das soll durch einen Abgleich der persönlichen iTunes-Datenbank mit dem iTunes-Store möglich gemacht werden. Nach Angaben von Apple sollen nur Files mit guter Qualität angeboten werden, ungeachtet von dem Ausgangsmaterial in der eigenen iTunes-Bibliothek. Ob die gekauften Titel dann auch auf mehreren Geräten abgespielt werden können, bleibt abzuwarten, denn die Verhandlungen mit den Plattenfirmen scheinen noch nicht beendet.

‚Der PC war einmal das Zentrum, dieses Modell ist Vergangenheit’, so Steve Jobs auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco. Die Cloud sei viel mehr als eine Festplatte in den Wolken, sie soll auch für den Austausch und der Synchronisierung von Daten dem User zur Verfügung stehen. Die einzelnen Inhalte, aber auch Apps sollen auf allen Geräten drahtlos und automatisch synchronisiert werden. Da somit alle Daten direkt in die Wolke ‚fliegen’ wird das Backup für den Rechner nicht mehr notwendig sein, denn auch das soll Apples iCloud in Zukunft übernehmen.

Bild: © by ORF.at

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