Ein Jahrzehnt Vienna Symphonic Library
Erstellt am 5.10.2010 [admin]
Seit nun 10 Jahren wird der Wiener Klang von der Vienna Symphonic Library in die Welt hinaus getragen. Instrumente in ihrer historischen, visuellen und nicht zuletzt in ihrer klanglichen Erscheinung werden durch dieses Projekt für die Welt greifbar gemacht. In diesem Herbst feiert das Weltmarktführende Wiener Unternehmen nun schon sein 10-jähriges Bestehen in der Welt der virtuellen Orchestermusikproduktion. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens ist Herbert Tucmandl, der mit seiner Idee ungeahnte Erfolge feiern darf. Nachdem Tucmandl, der selbst als Musiker und Filmregisseur tätig ist, mit den ‚Computertönen’ Ende des letzten Jahrtausend mehr als unzufrieden war entschied er sich kurzerhand ein eigens Unternehmen zu Gründen, um mit virtuellen Tönen neue Möglichkeiten zu schaffen.
‚Das Unternehmen entwickelt seither in einer einzigartigen Synthese aus traditionsreicher Klangkultur und Spitzentechnologie Sample-Libraries und Software-Tools, mit deren Hilfe Musikschaffende Orchesterwerke absolut authentisch reproduzieren können’. Dies gelang nur dadurch, dass Tucmandl genügend Orchestermusiker finden musste, die es als Herausforderung annahmen, sich im Aufnahmenraum monatelang perfekte Einzeltöne abzuringen. Natürlich brauchte er dafür auch ehrgeizige Sound Engineers, die bereit waren, sich jahrelang in Edit-Suiten zu pferchen, um den Terabytes and Sounddaten den richtigen Drive zu geben.
Bis lang wurden 1,5 Millionen Samples auf DVD, aber auch im Download in den Umlauf gebracht. Mit dieser Sammlung wurde auch der Grundstock für den Erfolg der Vienna Symphonic Library gelegt. Die erste Auszeichnung wurde dem Unternehmen im Jahr 2002 verliehen: 1. Platz des Förderwettbewerbs ‚Creative Industries Vienna’, die zweite Auszeichnung erfolgte fünf Jahre später: 1. Platz des Wiener Zukunftspreises. Auch internationale Fachorganisationen würdigten das Unternehmen mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem wichtigsten Preis der Audio-Branche, dem TEC-Award.
‚Wir sehen uns in gewisser Weise als Instrumentenbauer. Wurden in den vergangenen Jahrhunderten über viele Generationen hinweg Strech-, Blas- und Tasteninstrumente entwickelt und perfektioniert, widmen wir uns im 21. Jahrhundert der Entwicklung virtueller Instrumente, die auf Software basieren. Die Arbeitsmaterialien sind höchst unterschiedlicher Natur, wobei unsere Bits und Bytes die akustische Signatur von Holz und Metall in sich tragen. Auch wenn wir in diesen zehn Jahren sehr viel erreicht haben, ist ein gemeinsamer Nenner für uns dennoch klar erkennbar: Die Entwicklung und Perfektionierung dieser neuen Instrumentengattung hat eigentlich erst begonnen, und wird sicher auch Generationen von Entwicklern weiter beschäftigen. Ich bin sehr stolz, dass wir mit dem Team der Vienna Symphonic Library diese Entwicklungen federführend vorantreiben’, so Herbert Tucmandl.
Die Musiksoftware der Vienna Symphonic Library wird von Größen wie zum Beispiel Herbie Hancock, Lenny Kravitz, Beyoncé, Céline Dion, Konstantin Wecker, Massive Attack, James Newton Howard und noch vielen mehr verwendet. Außerdem findet man die Klänge des Wiener Unternehmens auch in den Werbeeinschaltungen von Victoria´s Secret, auf PC-Spielen wie World of Warcraft, aber auch in der Fernsehlandschaft bei Tatort oder CSI.
‚Musik-Urheberrecht’ – ein Muss im Musikgeschäft
Erstellt am 30.9.2010 [admin]
‚Was hat das Musik-Business mit dem Urheberrecht zu tun? Sehr viel! Erst das Urheberrecht ermöglicht, dass man an der Musik, sei es nun als Komponist, Textdichter, Musiker, Produzent oder Plattenfirma Geld verdient. Wer das Urheberrecht kennt, weiß, von wem er Geld für welche Verwertungen verlangen kann. Und wer Musikstücke nutzt, braucht das Urheberrecht, um zu wissen, ob er für die Nutzung eine Erlaubnis braucht und von wem er diese bekommt. Dieses Buch enthält Antworten auf alle Fragen, die mit der Verwertung von Musik zu tun haben. Daneben sind auch viele Praxis-Tipps wie z.B. zur Gründung einer Band oder eines Labels sowie Vertragsmuster zu finden. – Klappentext des Buches
Das im Jahr 2007 erschienene Nachschlagewerk ‚Musik-Urheberrecht, für Komponisten, Musiker, Musiknutzer und Produzenten’ von Dr. Dietmar Dokalik ist ein Muss für alle im Musikgeschäft tätigen Österreicher. Dieses Buch ist relativ leicht zu verstehen und informiert umfassend über die Rechte und Pflichten von Musikern und Komponisten. Außerdem gibt es Auskunft für all jene die Musik nutzen möchten. Erst vor einem Monat ist eine überarbeitete Version zum Preis von EUR 28,80 im Neuen Wissenschaftlichen Verlag erschienen (Onlinebestellung möglich).
Viele Veränderungen und strukturelle Umstellungen, wie es in den letzten Jahren der Fall war, haben das Musikgeschäft erheblich beeinflusst und haben daher auch in Rechtsfragen immer wieder zu Unklarheiten geführt, weil die rechtlichen Grundlagen nicht klar strukturiert sind. Vor allem beim Thema Urheberrecht tauchen immer wieder für Musikschaffende Fragezeichen auf. Die Thematik ist für viele weitgehend undurchsichtig und hochkomplex. Der gesetzlichen Grundlage für den Schutz des geistigen Eigentums fehlt es weitgehend an Transparenz, wobei doch gerade hier Klarheit vorherrschen sollte, da unzählige MusikerInnen, Komponisten, sowie alle anderen Personen im Musikbereich tätigen, täglich mit dem grundlegendem Wissen und der Rolle der Verwertungsgesellschaften konfrontiert sind.
Mit dem Buch ‚Musik-Urheberrecht für Komponisten, Musiker, Produzenten und Musiknutzer’ kann zumindest für die grundlegenden Dinge Abhilfe geschaffen werden. Wie muss ein Musikstück beschaffen sein, damit es geschützt ist? Wie wird die Musikverwertung erfasst? Wieweit kann sich ein Komponist von anderen Werken inspirieren lassen? Was bedeuten die Begriffe ‚Tonträgerhersteller’ und ‚Label’? Welche Rechte hat der Tonträgerhersteller an der Aufnahme? Welche Punkte soll man bei der Lizenzierung von Musik für Film und Fernsehen beachten? Diese und noch viele Fragen mehr werden in diesem Buch klar und verständlich vom Autor geklärt.
Dr. Dietmar Dokalik hat das Studium der Musik und der Rechtswissenschaften absolviert und arbeitete danach im Bereich der Rechteverwertung bei Universal Music GmbH. Heute ist er als Richter in Wien tätig, wobei er zeitweise auch der für das Urheberrecht zuständigen Abteilung des Bundesministeriums für Justiz zugeteilt war.
Bild: by Neuer Wissenschaftlicher Verlag
Neues Werbesujet: Plastikkarten Produktion bei CSM
Erstellt am 21.9.2010 [admin]
Die Plastikkarte hat einen festen Platz in jedermanns Geldbörse und ist nicht mehr wegzudenken. Sie verleiht dem Karteninhaber Exklusivität, zusätzliche Leistungen und Rabatte. CSM Production hat über 15 Jahre Erfahrung in der Medien-Fertigung und bietet ab sofort auch die Produktion von Plastikkarten in bester Qualität und zu bahnbrechend günstigen Preisen an. Ob Kundenkarten, VIP-Karten, Clubkarten oder Rabattkarten, mit CSM haben Sie in jeder Hinsicht den richtigen Partner.
Werbesujet fur Printmedien:
CSM Production hat für die Plastikkarten Produktion eine eigene Print Kampagne entwickelt und vorgestellt. Diese ist in den aktuellen Ausgaben von Sound & Media, Planet.TT, Mediabiz und CD Austria zu finden. Anbei eine Abbildung der neuen CSM Anzeige, alternativ können Sie auch eine PDF herunterladen.

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kdg und csm, partners in replication.
das ist eine starke europäische presswerkgruppe mit sitz in tirol und ein ambitioniertes dienstleistungsbüro in wien. das ist teamwork, das funktioniert. das ist partnerschaft, die sie überzeugen wird. denn diese partnerschaft verheißt ihnen: professionelle beratung und top-service, vom ersten kontakt weg. zwanzig jahre erfahrung in der optical media fertigung. hochwertige cd/dvd herstellung in allen konfektionsvarianten und spielarten. kdg und csm. das sind wir. ihre ost-westachse in sachen cd/dvd/bd/vinyl.
Popmusik made in Austria
Erstellt am 19.9.2010 [admin]
Die österreichschen Musiker haben in den vergangenen Jahren immer mehr an internationaler Bedeutung gewonnen, das bewies nicht zuletzt die erfolgreiche Amadeus Austrian Music Awards Verleihung in der vergangenen Woche. Innerhalb der Branche werden die heimischen Produktionen sogar als Wiener Popwunder’ bezeichnet, erklärt Hannes Tschürtz, Betreiber der Wiener Musikagentur ‚ink’ und Mitgründer des Labels ‚Schoenwetter’.
Wie Hannes Tschürtz weiter erklärt, habe Österreich nun seinen langen Winterschlaf endlich beendet und ist damit zu neuem Leben erwacht: ‚In den letzten vier bis sechs Jahren hat sich gewaltig viel getan, was die Quantität und auch die Qualität der Produktionen in Österreich betrifft. Es sind mittlerweile unfassbar viele extrem gute Bands in den verschiedensten Genres und Subgenres unterwegs. Es kommt schön langsam auch so weit, dass man international die Ohren aufsperrt und aufmerksam wird.’
Für Tschürtz fehlt es jedoch noch an professionellen Strukturen und Mechanismen, um den Künstlern, aber auch den Labels aus den Kinderschuhen hinaus zu helfen, um in die großen internationalen Musikschuhe hinein schlüpfen zu können. Denn allein ein gutes Musikstück ist heutzutage zu wenig, um sich international erfolgreich behaupten zu können.
Noch heute wird die Popmusik aus Österreich hauptsächlich mit vergangenen Größen wie Udo Jürgens, Falco oder Wolfgang Ambros in Verbindung gebracht. Der Begriff ‚Austropop’ wurde immer öfter in den Mund genommen und somit Salonfähig gemacht, was aber genau unter dem Begriff zu verstehen ist, blieb bis heute offen.
Auch in den 90er Jahren konnten sich österreichische Künstler international in der elektronischen Musik durchsetzen, als bestes Beispiel ist hier vor allem Kruder & Dorfmeister zu nennen, die mit dem ‚Vienna Sound’ eine neue Marke erschafften. Mit dem internationalen Erfolg des österreichischen DJ- und Produzenten-Duo entstand vor allem in Wien eine hohe Dichte an Produzenten und Labels elektronischer Musik. Besonders hervorzuheben ist vor allem auf ihre auf dem Label G-Stone erschienene Doppel-CD ‚The K&D Sessions’. Die 4-fache Vinyl-Ausgabe ist bis heute eine der meistgesuchten Platten und bei Online-Auktionen zahlen Sammler und Liebhaber sogar bis zu EUR 500,- für ein gut erhaltenes Exemplar.
Das klassische Wien-Bild bildet ein gemütlicher Sound und eher langsamere Rhythmen. Dieses Konzept funktionierte jedoch nur so lange, bis der Hype um die elektronische Musik immer größer wurde, erklärt Christian Fuchs, Mitgründer der österreichischen Band ‚Bunny Lake’: ‚Mit dem internationalen Comeback des Rock´n´Roll – wieder eher auch von New York oder London ausgehend – haben sich dann hier junge Bands gegründet, die wieder vor den alten Problemen gestanden sind.’
Fuchs Erklärung für die ‚alten Probleme’: ‚Es gibt keine einheitliche Szenerie, es gibt keinen Trademark-Sound, die ganze Singer-Songwriter- und Gitarrenpoplandschaft ist ja unglaublich vielfältig im Moment – man weiß ja gar nicht mehr, wie viele Bands es gibt. Aber es sind nur wenige darunter, die irgendetwas haben wo ein Amerikaner oder ein Deutscher aufhorcht und sich denk: Das gibt es bei uns nicht!’
Auch wenn es noch keine der ‚neuen’ Bands geschafft hat auch international Fuß fassen zu können, so konnten doch zumindest einige wenige Künstler bereits auf sich aufmerksam machen. Dieser Umstand ist auch auf das Zusammenwirken der kleineren Plattenlabels zurück zu führen, meint Tschürtz: ‚Es gibt jetzt verstärkt Exportinitiativen und die Organisationen, die mehr oder weniger dafür verantwortlich sind, reden auch wieder miteinander – das ist in den letzten Jahren nicht wirklich intensiv passiert. Da tut sich extrem viel, und ich glaube, es ist eigentlich nur eine frage der Zeit, bis wirklich wieder einmal ein einigermaßen großer internationaler Erfolg aus Österreich kommt.’
Was der österreichischen Musikbranche leider noch immer fehlt, um auch international erfolgreich zu sein, ist vor allem Kraft und Geld, das dies möglich machen würde.
Bildnachweis: © by Platinnetz